Heute gedachten die Vereine sowie die Bevölkerung den Opfern von Terror und Gewalt, von Krieg und Anschlägen. Den Volkstrauertag hat in diesem Jahr der Bürgerschützenverein 1822 Herbern e.V. ausgerichtet. Der erste Vorsitzende, Karsten Nägeler, erinnerte in seiner Ansprache an die 157 Gefallenen des ersten und die 294 Gefallenen des zweiten Weltkrieges aus unserem Dorf. Ebenso erinnerte er an alle Opfer von Gewalt und Terror, in dem er den Sinn sowie die Geschichte des Volkstrauertages aufzeigte. „Der Volkstrauertag ist aber auch zu einem Tag der Mahnung zur Versöhnung, Verständigung und Frieden geworden.“ Auch auf die Rede des Bundespräsidenten aus dem Jahr 2017 wie der Vorsitzende hin:

„Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren. Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

[…] Wir trauern mit allen,  die Leid tragen um die Toten und teilen ihren Schmerz. Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“

Anschließend legte der Bürgerschützenverein, stellvertretend für alle Vereine und der Bevölkerung, einen Kranz für die Gemeinde Ascheberg am Mahnmal an der Wernerstraße nieder.

Fotos: Isabel Schütte