Heute gedachten dir Vereine und Bevölkerung den Opfer von Terror und Gewalt, von Krieg und Anschläge. Der Volkstrauertag wurde dies Jahr vom Bürgerschützenverein ausgerichtet. Der 1. Vorsitzender des Bürgerschützenverein erinnert in seiner Ansprache an die 157 Gefallen im 1. Weltkrieg und die 294 Gefallen im zweiten Weltkrieg aus unseren Dorf. Doch er erinnerte auch an alle Opfer von Gewalt und Terror, in dem er den Sinn des Volkstrauertag und seine Geschichte aufzeigte: „Der Volkstrauertag ist aber auch zu einem Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden geworden.“ Zum Schluss wurde von ihm auf die Rede unseres Bundespräsidenten aus dem Jahr 2017 hingewiesen. Er schließt mit seinen Worten:

„Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren. Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

[…] Wir trauern mit allen,  die Leid tragen um die Toten und teilen ihren Schmerz. Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“ Anschließend legte der Bürgerschützenverein stellvertretend für alle Vereine und der Bevölkerung den Kranz der Gemeinde Ascheberg am Mahnmal an der Wernerstraße nieder.

Fotos: Isabel Schütte